Ausmisten, alles soll weg, der Mief der Vergangenheit, das viele Papier. Tom Günther steht an einer Abfalltonne an der Hausecke und lässt ein Schreiben nach dem anderen hineinsegeln. „Hier, der Musterungsbescheid von 1981, das hier ist mein Antrag auf Kriegsdienstverweigerung, da die Bitte um die Genehmigung eines Wohnortwechsels nach West-Berlin für einen Studienplatz, und dann die Post, als sie mich nach der Wende gejagt haben.“ Tom Günther ist bald 63 Jahre alt. Der ganze Vorgang ist Jahrzehnte her. „Das brauche ich wohl nicht mehr“, sagt er.
Bundeswehr
Die Akte: Wie ein Kriegsdienstverweigerer in der sowjetischen Botschaft landete
Politik und Gesellschaft diskutieren eine neue Wehrpflicht. Dabei war die alte nicht unbedingt ein Erfolgsmodell. Von einem, der es mit den Behörden zu tun bekam.
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Soldaten einer Fahrradkompanie in den 80er-Jahren
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