Wer in ein Stück der französischen Erfolgsautorin Yasmina Reza geht, weiß im Grunde, was ihn erwartet. Fast immer durchspielt es so geschliffene wie brutale Sektionen von intimen Gefühls- und Beziehungslagen, deren Präzision und Unerbittlichkeit man sich trotz ihrer Privatheit nur schwer entziehen kann. Oft, nicht immer.
So wie in den 21 kleinen, mit hauchdünnen Zufallsfädchen zusammenhängenden Episoden, die ihren bereits 2014 erschienen Roman „Glücklich die Glücklichen“ bilden.
Theater
Die Beziehungshöllen von gestern im Berliner Ensemble: Ein seltsam unausgegorenes Format
Oliver Reese bringt Yasmina Rezas Episodenroman „Glücklich die Glücklichen“ im Neuen Haus des BE auf die Bühne. Was macht der instinktsichere Publikumsintendant daraus?
3 Min
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„Glücklich die Glücklichen“ von Yasmina Reza im Berliner Ensemble: Szene mit Amelie Willberg und Cordelia Wege (r.)
© Gianmarco Bresadola