Erich Maria Remarque hat es eilig, aber der Lancia stottert. Das nächste Ziel, Paris, ist 900 Kilometer entfernt. Neben ihm sitzt Maria, vierzehn Jahre. Ihr Vater ist Rudolf Sieber, ein Aufnahmeleiter beim Film, ihre Mutter Marlene Dietrich dreht in Hollywood. Sie hat zwei Tickets auf der Queen Mary buchen lassen. Die soll in zehn Tagen, am 30. August 1939, in Cherbourg ablegen. Der Fahrer schraubt am Vergaser. Paris ist verdunkelt. Bis Cherbourg sind es noch 350 Kilometer. Remarque verschenkt das Auto. Mit dem Zug erreichen sie ihr Schiff nach New York.
Doppelleben
Marlene Dietrich und Erich Maria Remarque: Diva und Dandy in „Man lebt sein Leben nur einmal“
Thomas Hüetlin hat ein Buch über die Leidenschaft zwischen der großen Schauspielerin und dem berühmten Schriftsteller geschrieben. Und über noch viel mehr.
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Thomas Hüetlin hat sein Buch wie einen Film aufgebaut.
© Joachim Gern