Zum Wert der universellen Menschenrechte sollte der deutsch-israelische Philosoph Omri Boehm zum 80. Jahrestag der Befreiung von Buchenwald und Mittelbau-Dora am 11. April sprechen. Zu ihrer Bedeutung mit Blick auf die NS-Verbrechen. Die dortige Gedenkstätte hatte Boehm, den Enkel einer Holocaust-Überlebenden, eingeladen.
Man hätte von ihm ethisch fundierte Gedanken zum Verhältnis von Geschichte und Erinnerung auf einem hohen Reflexionsniveau erwartet, heißt es in dem Statement, das sie am 1. April auf ihrer Website veröffentlicht haben. Ein Statement, das die Rede nicht ankündigt, sondern erklärt, dass sie aufgrund eines Konflikts mit der israelischen Regierung nun nicht stattfindet. Der Spiegel berichtete zuerst.
Debatte
Die Gedenkstätte Buchenwald lädt Omri Boehm als Redner aus – Israels Botschaft greift ihn an
Der deutsch-israelische Philosoph sollte zum 80. Jahrestag der Befreiung über Menschenrechte sprechen. Die israelische Botschaft äußert heftige Vorwürfe gegen ihn.
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Der deutsch-israelische Philosoph Omri Boehm
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