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Kolumne

Wenn die Grünen untergehen

Tiefe Einsicht in die Weltläufe, Sendungsbewusstsein und Glaube an die eigene Unentbehrlichkeit qualifizieren die Grünen zum Weltkulturerbe, meint unser Autor.

3 Min
Lass dich umarmen: Die beiden Grünen-Chefs Ricarda Lang (M.) und Omid Nouripour (l.) machen weiter. Die Delegierten beim Parteitag in Karlsruhe gewährten ihnen eine zweite Amtszeit. Vorne rechts: Außenministerin Annalena Baerbock

Lass dich umarmen: Die beiden Grünen-Chefs Ricarda Lang (M.) und Omid Nouripour (l.) machen weiter. Die Delegierten beim Parteitag in Karlsruhe gewährten ihnen eine zweite Amtszeit. Vorne rechts: Außenministerin Annalena Baerbock

© Kay Nietfeld/dpa

„Wenn die Grünen untergehen, hat das Land ein großes Problem“, behauptet eine ARD-Kommentatorin. Das wirkt mir zu undramatisch. Angesichts der Neigung öffentlich-rechtlicher Sender hätte ich etwas erwartet wie: Mit den Grünen endet das Land. Die Welt.

Doch egal, wie groß dieses Elend wäre, im Sorgen-Ranking vieler Bürger rangiert es nicht unter den Top 100. Für manche klingt der Satz, als drohte man ihnen: „Ihr werdet euch alle noch umgucken, wenn der liebe Gott erst mal die Zahnschmerzen abgeschafft hat.“

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