Es ist eine paradoxe Bilanz, die sich nach acht Wochen Krieg gegen den Iran abzeichnet: Die Vereinigten Staaten haben die unbestrittene militärische Hoheit über den Schauplatz – und dennoch läuft ihre Übermacht zunehmend ins Leere. Während Präsident Donald Trump zwischen Triumphgesten, Ultimaten und vagen Friedensangeboten oszilliert, hat Teheran längst eine Lehre verinnerlicht, die in den Generalstäben von Peking bis Moskau aufmerksam studiert werden dürfte: Asymmetrie schlägt Arsenal.
Kriegslogik
Die Mücke und der Elefant: Warum Amerikas Übermacht im Iran-Krieg an Grenzen stößt
US-Truppen stehen bereit, doch Teherans Drohnen ändern alles. 50.000 Soldaten kommen Iran nicht bei. Was Pentagon-Planer jetzt zugeben, schockiert.
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USS Abraham Lincoln in der Straße von Hormus im April.
© Us Navy/imago