Man hat schon eine ungefähre Vorstellung davon, worauf man sich einlässt, wenn man sich in Szczepan Twardochs Roman „Die Nulllinie“ begibt. Der Untertitel „Roman aus dem Krieg“ kündigt Kämpfe und Tote schon an, der Klappentext erläutert, dass der Autor wiederholt an die Front in der Ukraine gereist ist, Hilfsgüter brachte und mit Soldaten sprach. Der Verlag stellt Twardoch in eine Reihe mit Kriegsschriftstellern wie Remarque, Jünger und Hemingway. Aber man ist doch nicht vorbereitet darauf, was man dann wirklich liest.
Literatur zur Zeit
„Die Nulllinie“ von Szczepan Twardoch: Ein Roman mit den Fähigkeiten einer Drohne
Im Kopf eines Freiwilligen an der Front im Ukrainekrieg: Dieser Roman kommt der Gegenwart unheimlich nah und ist große Literatur. Die Buchkritik.
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Der Schriftsteller Szczepan Twardoch
© Benjamin Pritzkuleit/Berliner Zeitung