Kunstpreis

Parastou Forouhar: Die Schmetterlinge der Perserin fliegen über alle Grenzen dieser Erde

Für ihre politisch entschlossene Kunst erhält die in Deutschland lebende Iranerin Parastou Forouhar in Berlin den Gabriele-Münter-Preis.

6 Min
Kalligrafie als eine Sprache von Herz und Hirn: Die Künstlerin in einem ihrer „Geschriebenen Räume“, Werkbund Frankfurt

Kalligrafie als eine Sprache von Herz und Hirn: Die Künstlerin in einem ihrer „Geschriebenen Räume“, Werkbund Frankfurt

© Parastou Forouhar

Schmetterling heißt im Persischen Parvaneh. Der Schmetterling ist das Lieblingsmotiv der Malerin Parastou Forouhar. Immer wieder taucht das Insekt, im Flug federleicht Grenzen überwindend, in ihren Bildern auf. Die setzt sie, einst als politisch bedrohte, aufmüpfige Absolventin der Teheraner Kunstakademie mit ihren zwei kleinen Söhnen nach Deutschland geflohen, auf tapetenhafte Bögen. Sie musste damals weg aus dem religiösen, patriarchalischen Regime, „in die Demokratie und die Freiheit“.

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