Kommentar

Die Taurus-Manie des Roderich K.: Warum Kiesewetter dringend ins Kanzleramt muss

Die neuen Maßnahmen gegen Russland lassen Roderich Kiesewetter kalt. Nur der Marschflugkörper Taurus kann den Unions-Hardliner beruhigen. Vielleicht hilft eine Beförderung.

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„Endlich Taurus ausbilden und dann liefern“: Roderich Kiesewetter (CDU) kritisiert die neuen Maßnahmen gegen Russland als typisch deutsche Inkonsequenz.

„Endlich Taurus ausbilden und dann liefern“: Roderich Kiesewetter (CDU) kritisiert die neuen Maßnahmen gegen Russland als typisch deutsche Inkonsequenz.

© Marijan Murat/dpa

Kaum waren die neuen Maßnahmen gegen Russland in der Welt, meldete sich der Haupt-Bellizist und Tastatur-Krieger der Union Roderich Kiesewetter zu Wort. Das bilaterale Verhältnis zwischen Deutschland und Russland war da bereits auf einem neuen Tiefpunkt. Aber Kiesewetter reicht das nicht. Er witterte sofort eine neue Chance, um erneut nach seinem Lieblingsspielzeug zu rufen: dem Marschflugkörper Taurus.

Wie ein Manischer kommt er einfach nicht los von der Taurus-Forderung, die er bei jeder Gelegenheit ins Volk streuen muss. Abhilfe schaffen könnte vielleicht eine radikale Maßnahme: Eine Mehrheit aus seiner Union und der SPD sollte den Mann im Bundestag zum Kanzler wählen. Damit er, wie einst Friedrich Merz, seine Taurus-Manie ablegen kann.

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