Die Bundespolizei hat in den zurückliegenden drei Tagen Personen an S-Bahn-Stationen in Berlin und Brandenburg überprüft. Wie die Behörde mitteilte, sind zunehmende Gewaltdelikte Grund für die Maßnahme. Von Dienstag bis Donnerstag zwischen 17 und 1 Uhr zeigten Einsatzkräfte verstärkt Präsenz in S-Bahn-Zügen und Bahnhöfen.
Rund 500 Personen wurden von der Bundespolizei kontrolliert. Die eingesetzten Beamten leiteten insgesamt 29 Straf- sowie drei Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Dabei handelte es sich in den meisten Fällen um Verstöße gegen das Waffen- bzw. Betäubungsmittelgesetz. Insgesamt beschlagnahmten die Bundespolizisten 29 verbotene oder gefährliche Gegenstände. Das sind unter anderem diverse Messer, einen Teleskopschlagstock und einen als Taschenlampe getarnten Elektroschocker.
„Gilt als gefährlich“: Polizei fasst flüchtigen Sexualstraftäter in Thüringen
Spandau: Mann attackiert Polizisten mit Axt
Des Weiteren ergaben die Kontrollen 19 sogenannte Fahndungstreffer. Unter anderem vollstreckten die Einsatzkräfte vier Haftbefehle wegen des Erschleichens von Leistungen und Diebstahls.
Polizeibericht Berlin
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: briefe@berliner-zeitung.de