Mario Draghi und Emmanuel Macron blicken mit Sorge auf die Zukunft Europas. Wenn sich die EU-Länder nicht schnell auf den Handelskrieg des neuen amerikanischen Präsidenten Donald Trump vorbereiteten, drohten sie zum „Kollateralopfer“ eines Konflikts zwischen den USA und China zu werden, erklärten der ehemalige italienische Chef der Europäischen Zentralbank und der französische Präsident am Mittwochabend bei einer Diskussion am renommierten Collège de France in Paris.
Europäische Union nach den Wahlen in den USA
Draghi und Macron: Europa droht „wirtschaftlicher Niedergang“ durch Trumps Zollkrieg
Der ehemalige EZB-Chef und der französische Präsident fordern eine gemeinsame Strategie in der EU. Doch Länder wie Deutschland dürften das Vorhaben blockieren.
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Emmanuel Macron und Mario Draghi am Mittwochabend am Collège de France in Paris
© Teresa Suarez/AFP