Vor der Küste der südenglischen Stadt Brighton sind am frühen Mittwochmorgen die Leichen von drei Frauen aus dem Wasser geborgen worden. Wie die Polizei der Grafschaft Sussex mitteilte, wurden die Einsatzkräfte gegen 5.45 Uhr Ortszeit alarmiert, nachdem es Hinweise auf drei Frauen in Seenot gegeben hatte. Die Toten seien in der Nähe der Madeira Drive an der Strandpromenade geborgen worden.
Die Identität der Frauen sowie die genauen Umstände des Vorfalls sind nach Angaben der Polizei bislang nicht geklärt. „Dies ist ein tragischer Vorfall, und es laufen derzeit zügige Ermittlungen, um die Identität dieser drei Frauen zu bestätigen und zu verstehen, was geschehen ist“, sagte Chief Superintendent Adam Hays in einer Mitteilung der Sussex Police. Er bat die Öffentlichkeit, den Einsatzort vorerst zu meiden.
Laut der britischen Tageszeitung The Independent beteiligte sich die Küstenwache HM Coastguard bereits ab 5.50 Uhr mit einem Hubschrauber, vier Rettungsteams aus Shoreham, Newhaven, Littlehampton und Birling Gap sowie drei Rettungsbooten der RNLI aus Brighton und Shoreham an dem Einsatz. Auch die Sussex Police und der Rettungsdienst South East Coast Ambulance Service waren vor Ort. Bilder zeigen ein Polizeiaufgebot an der Strandpromenade, ein Rettungsboot auf See und einen kreisenden Hubschrauber.
Wie der Londoner Evening Standard berichtet, herrschte am Morgen ein unruhiger Seegang vor der Küste. Der Parkplatz Black Rock und der angrenzende Strandabschnitt seien für die Öffentlichkeit gesperrt worden, der Polizeibereich werde laufend ausgeweitet. Brighton liegt am Ärmelkanal und ist wegen seiner Nähe zu London besonders im Sommer ein beliebtes Ziel für Touristen.
Bislang ungeklärt ist nach Informationen von The Independent insbesondere, wie die Frauen ins Wasser gelangten. Auch Namen und Alter der Opfer wurden noch nicht bekanntgegeben. Weitere Angaben werden von den Behörden in Aussicht gestellt.
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