Kurfürstenstraße

Drogen, Strich, Einbrüche: An der Kurfürstenstraße eskaliert der Streit um den Kiez

An der Kurfürstenstraße in Schöneberg gingen die Anwohner auf die Straße. Es geht um Drogen, offenen Strich und ein mögliches Sperrgebiet. Und um die Frage, wem der Kiez gehört.

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Igor wohnt seit einem Vierteljahrhundert im Kiez. Vor seiner Haustür kämpft der Familienvater gegen Lärm, Gewalt und Einbrüche.

Igor wohnt seit einem Vierteljahrhundert im Kiez. Vor seiner Haustür kämpft der Familienvater gegen Lärm, Gewalt und Einbrüche.

© Markus Wächter/Berliner Zeitung

Erst protestieren die Anwohner, eine Straßenecke weiter formiert sich der Gegenprotest. Am Donnerstag haben Nachbarn vor der Zwölf-Apostel-Kirche für mehr Sicherheit im Kurfürstenkiez demonstriert – unter dem Motto „Unser Kiez, unser Zuhause“.

Sie fordern ein Sperrgebiet gegen Straßenprostitution nahe Kitas, Schulen und Seniorenheimen, dazu ein hartes Vorgehen gegen den offenen Drogenhandel. „Keine Zuhälterei, keine Ausbeutung von Frauen“, heißt es im Aufruf.

Wie aufgeladen das Thema ist, zeigt schon dieser eine Tag.

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