Ukraine-Krieg

Russische Grenzregionen melden neue Drohnenangriffe

Bei neuen Angriffen soll unter anderem eine Polizeistation in der Region Brjansk beschädigt worden sein. Verletzt wurde niemand.

Team News AFP/dpa
2 Min
Wassili Golubew, Gouverneur der Region Rostow

Wassili Golubew, Gouverneur der Region Rostow

© ITAR-TASS/imago

In Westrussland nahe der Grenze zur Ukraine ist nach russischen Angaben in der Nacht zu Montag eine Polizeistation bei einem ukrainischen Drohnenangriff getroffen worden. „Ukrainische Streitkräfte haben in der Nacht den Bezirk Trubtschewsk angegriffen“, teilte der Gouverneur der Region Brjansk, Alexander Bogomas, im Onlinedienst Telegram mit.

„Eine Drohne hat eine Polizeistation in dem Bezirk getroffen“, erklärte Bogomas. Es habe keine Opfer gegeben, die Fenster und das Dach des Gebäudes seien jedoch beschädigt worden.

In Russland: Drohnenangriffe nahmen in vergangenen Wochen zu

Auch im Gebiet Rostow berichtete Gouverneur Wassili Golubew von Zerstörungen in der Siedlung Daraganowka nach einem Zwischenfall mit einer Drohne. Experten des Verteidigungsministeriums klärten nun deren Herkunft.

Beschädigt worden seien ein Haus und ein Auto, sagte Golubew zu dem Vorfall vom Sonntagabend. Verletzt worden sei niemand. In sozialen Netzwerken kursierten Videos von einem zerstörten Gebäude nach einer Explosion, aus den Trümmern stieg Rauch auf. Anwohner berichteten von massiven Schäden.

Drohnenangriffe auf russisches Territorium und die 2014 annektierte Halbinsel Krim haben in den vergangenen Wochen zugenommen. Moskau macht Kiew dafür verantwortlich. Die Ukraine hatte mehr als ein Jahr nach dem russischen Einmarsch in ihr Land Anfang Juni eine Gegenoffensive begonnen.

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