Stehen die Neuwahlen wegen Papiermangels und Engpässen in den Druckereien auf der Kippe? Der Chef einer Druckerei, die im großen Stil Wahlunterlagen herstellt, widerspricht. Einen Mangel gebe es gar nicht. Zumindest nicht in dem von der Bundeswahlleiterin Ruth Brand beschriebenen Ausmaß. Die Otto Theobald GmbH, die Europa-, Bundes-, Landtags-, Kommunal- oder Betriebsratswahlen beliefert, konnte laut ihrem Geschäftsführer Enno Sagemann bisher „jeder Anforderung gerecht werden“. Sagemann sieht das Problem an anderer Stelle.
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Neuwahlen
Druckereichef äußert sich zum Neuwahl-Chaos: „Mit dem Papier alleine ist es nicht getan“
Der Neuwahltermin steht fest. Doch die Diskussion um die Abwicklung der Wahl reißt nicht ab. Sind die Bedenken berechtigt? Ein Druckereichef sieht das Problem an anderer Stelle.
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Bis zur Bundestagswahl Ende Februar müssen mehr als 61 Millionen Stimmzettel gedruckt werden.
© Sebastian Gollnow/dpa