Nach Charlie Kirks Tod

Nach Äußerung zu Charlie Kirks Tod: Dunja Hayali reagiert auf Shitstorm im Netz

Dunja Hayali erreichten nach ihren Äußerungen zu Charlie Kirks Tod Gewaltandrohungen und Hassnachrichten. Jetzt hat sich die ZDF-Moderatorin auf Instagram zu Wort gemeldet.

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Dunja Hayalis Äußerungen zum Tod von Charlie Kirk im ZDF-„heute journal“ sorgten teils für massive Kritik.

Dunja Hayalis Äußerungen zum Tod von Charlie Kirk im ZDF-„heute journal“ sorgten teils für massive Kritik.

© Patrick Pleul/dpa

Die ZDF-Moderatorin Dunja Hayali hat sich nach ihren Äußerungen zum Attentat auf den rechtskonservativen Aktivisten Charlie Kirk auf Instagram gegen die massive Kritik im Netz gewehrt. Auf Instagram erklärte die 51-Jährige am Samstagabend, dass es zu ihrem Job gehöre, zu „zeigen und zu sagen, was ist“. Wenn jemand finde, dass sie ihren Job nicht gut mache, und diese Meinung äußern wolle, sei das „fair enough“. Allerdings „nicht so“, wie es einige im Netz getan hätten.

Anschließend blendet Hayali in ihrem Beitrag drei Screenshots ein, auf denen sehr drastische Kommentare zu sehen sind, in denen ihr Gewalt angedroht wird. „Ich hoffe, Sie werden auch vor ihrer Familie erschossen“, heißt es in einem der Kommentare. Die ZDF-Moderatorin sagt, dass es sie immer wieder wundere, dass Menschen einerseits Gewalt verurteilen und dann andererseits jemand anderem Gewalt androhen. „Das passt weiterhin nicht zusammen.“ Abschließend sagt Hayali: „Aber werden Sie glücklich damit. Gute Nacht“. In der Beschreibung ihres Instagram-Beitrags kritisiert sie, dass Gewalt dann „scheinbar doch okay“ sei, wenn es nur „die Richtige“ treffe.

Kritik an Hayalis Äußerungen zu Charlie Kirk im ZDF-„heute journal“

Der 31-jährige Charlie Kirk, prominenter Unterstützer von US-Präsident Donald Trump, wurde am Mittwoch bei einer Diskussionsveranstaltung auf einem Universitäts-Campus im US-Bundesstaat Utah erschossen. Die Sicherheitsbehörden gehen von einem „gezielten Angriff“ auf ihn aus. Kirks Ansichten zu Themen wie Waffenbesitz, Geschlecht oder Migration brachten ihm viele Kritiker und Feinde ein. In den sozialen Medien gab es neben Beileidsbekundungen auch Nutzer, die sich über den Tod von Kirk freuten.

In der Ausgabe des ZDF-„heute journals“ vom Donnerstag sagte Moderatorin Dunja Hayali über das Attentat auf Kirk: „Dass es nun Gruppen gibt, die seinen Tod feiern, ist mit nichts zu rechtfertigen, auch nicht mit seinen oftmals abscheulichen, rassistischen, sexistischen und menschenfeindlichen Aussagen.“ Diese Beschreibung Kirks sorgte für teils heftige Kritik im Netz. Ein Nutzer des Onlinedienstes X schrieb: „Genau diese Rhetorik spaltet und führt final auch zu solchen Handlungen.“ Ein weiterer bezeichnete Hayalis Beitrag als „pietätlos“.

Auch unter dem YouTube-Video der „heute journal“-Sendung äußerten mehrere Nutzer Unmut über die ZDF-Moderatorin, etwa weil sie Kirk zu Beginn des Beitrags als „extremen und extrem umstrittenen Influencer“ bezeichnete, der insbesondere bei „jüngeren Konservativen, Christlichen und auch Rechtsradikalen“ sehr gut angekommen sei. Diese Anmoderation mache „fassungslos“, kritisierte ein Nutzer. „Sie reden hier über einen politischen Mord.“

Nutzer solidarisieren sich mit Hayali: „Unglaublich, was Sie ertragen müssen“

Dass sich Hayali auf Instagram gegen die Kritik und insbesondere die Gewaltandrohungen wehrt, stößt bei den Nutzern auf gespaltene Reaktionen. Einer kritisiert, dass sich die ZDF-Moderatorin immer gleich als Opfer inszeniere, statt auf die viele sachliche Kritik an ihrer Berichterstattung zu Charlie Kirk und anderen Themen einzugehen. Ein weiterer Account schreibt, dass er kein Fan von Kirk war. „Aber diese Art der Berichterstattung war einfach absolut nicht angebracht.“ In einem anderen Kommentar heißt es, dass eine Nachrichtensendung dem Gebot der Neutralität unterliegen solle. Dieses Gebot habe Hayali mit ihrem Beitrag zu Kirk „missachtet“.

Viele andere solidarisieren sich mit der ZDF-Moderatorin. „Es ist unfassbar, was mit Ihnen gemacht und was aus Ihrer Moderation konstruiert wird. Bleiben Sie stark“, heißt es von einem Nutzer. Es sei wunderbar, dass Hayali weiterhin kämpfe, weiterhin argumentiere, weiterhin empathisch bleibe und weiterhin Sie selbst sei, schreibt ein anderer. Von einem weiteren Account heißt es: „Es ist unglaublich, was Sie für Äußerungen lesen und ertragen müssen.“


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