Das Landeskriminalamt Berlin hat an diesem Donnerstag die Wohnungen und Arbeitsplätze von zwei Polizisten wegen des Verdachts der gemeinschaftlichen Körperverletzung im Amt durchsucht. Ein 24-jähriger und ein 40-jähriger Polizist stehen im Verdacht, im September vergangenen Jahres einen 28-Jährigen in einer Arrestzelle verletzt zu haben, teilte die Staatsanwaltschaft Berlin mit. Demnach soll es mehrere „körperverletzende Handlungen“ gegeben haben.
Die beiden Polizisten hatten in der Nacht vom 9. auf den 10. September 2024 gegen Mitternacht einen 28-jährigen Mann aufgrund eines Haftbefehls zum Polizeigewahrsam Tempelhof gebracht. Dort soll es zu der Körperverletzung gekommen sein, direkt nachdem der 28-Jährige in eine Annahmezelle gebracht worden war.
Bei den nun erfolgten Durchsuchungen seien Mobiltelefone und andere Datenträger gesichert worden, teilte die Staatsanwaltschaft weiter mit. Diese sollen nun „hinsichtlich etwaiger Absprachen und möglicher Tatmotivationen“ ausgewertet werden.
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