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Ostsee

Durchtrennte Unterwasser-Kabel in der Ostsee: Pistorius spricht von Sabotage

Zwei Datenkabel wurden in der Ostsee zwischen Helsinki und Rostock durchtrennt. Boris Pistorius glaubt nicht an ein „Versehen“. Eine Spur führt angeblich nach China.

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Finnland, Helsinki: Das Installationsschiff „Ile de Brehat“ verlegt das Sea-Lion-Unterseekabels (C-Lion) im Garnisonsgebiet Santahamina.

Finnland, Helsinki: Das Installationsschiff „Ile de Brehat“ verlegt das Sea-Lion-Unterseekabels (C-Lion) im Garnisonsgebiet Santahamina.

© Heikki Saukkomaa/Lehtikuva/dpa

Nach der Durchtrennung von Unterwasser-Telefonkabeln zwischen Finnland und Deutschland geht Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) davon aus, dass die Schäden durch Sabotage entstanden sind. „Niemand glaubt, dass diese Kabel aus Versehen durchtrennt worden sind“, sagte Pistorius am Rande des EU-Verteidigungsministertreffens in Brüssel am Dienstag. Es müsse davon ausgegangen werden, „ohne konkret zu wissen, von wem es kommt, dass es sich um eine hybride Aktion handelt“, fuhr der Minister fort. „Und wir müssen auch davon ausgehen, ohne es schon zu wissen, versteht sich, dass es sich um Sabotage handelt.“

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) sagte in Berlin, die „hohe Bedrohungslage“ werde „sehr, sehr ernst“ genommen. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) sei im Austausch mit den finnischen Behörden. „Wir sind als Behörden noch nicht beteiligt, haben aber Hilfe angeboten zur Unterstützung, zur Aufklärung dieses Falles“, sagte Faeser.

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