Deutsche Welle

DW-Gremienchefs: Staat soll Tarifsteigerungen ausgleichen

Die Deutsche Welle steckt in einem Sparkurs. In diesem Jahr stehen Tarifverhandlungen an. Die Aufsichtsgremienchefs appellieren an die Politik, Steigerungen ...

dpa
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ARCHIV - Blick auf die Zentrale der Deutschen Welle.

ARCHIV - Blick auf die Zentrale der Deutschen Welle.

© Rolf Vennenbernd/dpa

Der deutsche Auslandssender wird anders als die öffentlich-rechtlichen Häuser von ARD, ZDF und Deutschlandradio nicht durch den Rundfunkbeitrag, sondern durch Steuermittel finanziert. Es gibt für den Sender keine Langfristplanung, weil die jährlichen Mittel vom Bundestag im jeweiligen Haushalt festgelegt werden.

Vom Sender hieß es: „Die finanziellen Zuwendungen für 2025 sind noch nicht bekannt. Erhebliche Ausgabensteigerungen sind jedoch unter anderem aufgrund von anstehenden Tarifverhandlungen unabwendbar.“

Die Deutsche Welle steckt mitten in einem Sparkurs. Es gab Stellenabbau. Es wurde bei der Sportberichterstattung und in der Kulturredaktion gekürzt, zudem war die Einstellung des linearen deutschsprachigen TV-Kanals angekündigt worden. In Deutschland hat die Deutsche Welle Standorte in Bonn und Berlin.

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