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Echte Freundschaft: Krakau feiert in der Landesvertretung Thüringen in Berlin

Am Donnerstagabend wurde in der Landesvertretung Thüringen in Berlin die Partnerschaft zwischen Thüringen und Krakau zelebriert.

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Die Krakau-Nacht am 5. Oktober 2023 in der Landesvertretung Thüringen. 

Die Krakau-Nacht am 5. Oktober 2023 in der Landesvertretung Thüringen. 

© Polnisches Fremdenverkehrsamt

Am Donnerstagabend kamen Vertreter deutscher und polnischer Interessensverbände, Beamte, Pressemenschen und Freunde der deutsch-polnischen Beziehung zusammen, um die lange Partnerschaft zwischen Thüringen und Krakau (bzw. das Land Malopolska, dessen Hauptstadt Krakau ist) mit einem Festakt feierlich zu begehen. Neben dem kulturellen Austausch stand der Tourismus im Fokus: Das polnische Fremdenverkehrsamt in Deutschland, vertreten durch Konrad Guldon, und das Fremdenverkehrsamt von Malopolska präsentierten die schönsten und attraktivsten Ziele in Malopolska und vor allem in Krakau.

Bei der Feierlichkeit wurde außerdem an eine besondere Errungenschaft erinnert: Vor wenigen Wochen wurde bekannt gegeben, dass das Jüdisch-Mittelalterliche Erbe in Erfurt von der UNESCO als 52. Welterbestätte in Deutschland gekürt wurde. Das historische Zentrum von Krakau wurde wiederum durch die UNESCO 1978 ausgezeichnet. Damit eint die beiden Städte eine besondere Geschichte.

Krakau: eine besondere Kulturmetropole

Grzegorz Biedroń, der Präsident der Tourismusorganisation von Malopolska, betonte in seiner Präsentation, dass in Krakau ein Boom von ausländischen Besuchern zu verzeichnen sei, die schwierige Covid-Zeit wurde also überwunden. Im Juli 2022 besuchten 66.000 ausländische Touristen Krakau. Im Juli 2023 waren es bereits 165.000. Er erwähnte die Tatsache, dass Krakau eine lange Tradition deutscher Besuche aufweisen könne. Er erwähnte die Tatsache, dass Goethe, eng mit Thüringen verbunden, einmal Krakau für zwei Nächte besucht hat, um sich Bergwerke und vor allem das berühmte Salzbergwerk Wieliczka anzuschauen.

Die Band Kroke

Die Band Kroke

© Polnische Fremdenverkehrsamt Berlin

Ines Feierabend hatte den Abend eröffnet. Die Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Freistaats Thüringen freute sich über die Partnerschaft und empfahl den Gästen, bei polnischen Pieroggi, polnischem Wein und zur Musik der Krakauer Band „Kroke“ ins Gespräch zu kommen.

Robert Piaskowski

Robert Piaskowski

© Polnisches Fremdenverkehrsamt Berlin

Robert Piaskowski hielt eine flammende Rede über die Einzigartigkeit Krakaus. Piaskowski arbeitet als Kulturbeauftragter für den Bürgermeister der Stadt. Er erzählte den Gästen, was für eine Herausforderung es ist, das Weltkulturerbe der Altstadt zu erhalten und immer wieder den Bedürfnissen der Bewohner, aber auch der Touristen anzupassen. Er hob hervor, dass die Stadt sich zu einer besonderen Kultur-, Festival- und Food-Metropole entwickelt habe. 

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