Die nach der Winterpause schwach gestarteten Berliner Füchse haben den vierten Pflichtspielsieg in Serie gelandet. Das knappe 30:28 im EHF-Pokal bei Helvetia Anaitasuna aus Pamplona zeigte allerdings, dass die Füchse noch immer unter dem Weggang ihres Regisseurs Petar Nenadic und dem Fehlen der Nationalspieler Paul Drux und Fabian Wiede leiden.
Nach ausgeglichenem Beginn bekamen die Füchse die Partie besser in den Griff − bevor es noch mal eng wurde. „Da gab es ein paar Fehler zu viel, aber ich kann meinen Jungs keinen Vorwurf machen“, sagte Trainer Velimir Petkovic nach der Partie, in der die Berliner zeitweise mit acht Toren geführt hatten. Dennoch war Petkovic zufrieden: „Sie haben die Nerven behalten und am Ende haben wir uns zwei wichtige Punkte gesichert.“
Doppelbelastung aus Bundesliga und Europapokal
Mit vier Punkten nach drei Begegnungen übernahmen die Füchse zunächst die Führung in der Gruppe B. Die vier Gruppen-Ersten und die drei besten Zweitplatzierten qualifizieren sich für das Viertelfinale.
Dass den Berlinern gegen Ende die Kräfte schwanden und der Gegner noch einmal gefährlich nah herankam, begründete Petkovic mit der Doppelbelastung aus Bundesliga und Europapokal: „In der zweiten Halbzeit hat man schon gemerkt, dass wir erst vor zwei Tagen gegen Leipzig gespielt haben.“ (dpa)
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