Wer wohlfeile, salbungsvolle Worte erwartet hatte, wurde positiv überrascht. Am Dienstag lud Ron Prosor, der israelische Botschafter in Deutschland, in seine Residenz ein. Anlass war die Vorstellung von „The Way Shalom“, einer NGO, die in diesem Jahr offiziell an den Start geht. Schirmherr ist der ehemalige Präsident des jüdischen Staates, Reuven Rivlin. Botschafter Prosor stellte den Enkel eines Frankfurter Professors (übersetzte den Koran ins Hebräische) mit einem launigen Sätzen vor. Zum Beispiel: „Er ist ein außerordentlich lebhafter Geist, der als Politiker in Israel geliebt wird – und das ist etwas, das Politikern in unserem Land äußerst selten passiert.“
Begegnungen statt Vorurteile
Ein Abend der Klarheit: Rivlin und die Mission von „The Way Shalom“
Dass sich eine NGO kritisch zur Regierung äußert, scheint dieser Tage in Deutschland kaum möglich. In der israelischen Botschaft war das am Dienstag anders.
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