Im ersten Teil erklärte ich, dass der Begriff „Regime“ eine an sich wertungsneutrale Analysekategorie ist. Der Ausdruck meint die tatsächlichen Machtverhältnisse und Einflusspraktiken in einem Staat, die, wer „Regime“ sagt, von der offiziellen Regierung und ihren Organen und Praktiken unterscheiden möchte. Damit ist klar, dass jeder Staat sinnvoll daraufhin betrachtet werden kann, was neben der offiziellen Regierung das dort tatsächlich herrschende Regime sei.
Essay – Teil 2
Michael Andrick über CDU/CSU und SPD: Ein deutsches Regime tritt zutage
Die derzeitige Regierungspraxis ruht auf vier Machtsäulen, die der neue Koalitionsvertrag noch stärken wird, erklärt der Philosoph Michael Andrick im zweiten Teil eines Essays.
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Friedrich Merz und Lars Klingbeil: Aufbruch sieht anders aus, findet unser Autor.
© RALF HIRSCHBERGER / AFP