Nachruf

Ein Erfinder des Fotorealismus: Chuck Close ist tot

Malerei, die aussieht wie Fotografie: Der Amerikaner Chuck Close zählt zu den Erfindern des Fotorealismus. Jetzt ist er in New York gestorben.

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Hier bezieht sich fotorealistische Malerei auf Fotokunst: Chuck Close (1940–2021) im Jahr 2006 in New York vor seinem Porträt der berühmten Fotokünstlerin Cindy Sherman.

Hier bezieht sich fotorealistische Malerei auf Fotokunst: Chuck Close (1940–2021) im Jahr 2006 in New York vor seinem Porträt der berühmten Fotokünstlerin Cindy Sherman.

© AFP/Bryan Bedder

So ganz neu war der fotorealistische Stil vor einem halben Jahrhundert ja nicht. Mit dieser Art, Dinge oder Personen darzustellen, hatten eigentlich Malerinnen und Maler der Neuen Sachlichkeit in den sogenannten Goldenen Zwanzigern schon Erfolg – und ihr Ruhm hält sich bis heute. In Berlin malte damals zum Beispiel Christian Schad Porträts so hyperscharf und detailliert, dass das Gemälde auch ein Farbfoto sein könnte, zugleich setzte er die Farben so glatt, dass kein Fältchen, kein  Haar oder Pickel die Ästhetik trüben konnte.

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