Ein Film in 15 Tagen

Dreharbeiten

Timo Kather
1 Min

Es sei ein wenig wie Theaterspielen, sagt Nicolette Krebitz über die Herausforderungen, mit denen sie bei den Dreharbeiten zum neuesten Hauptstadtthriller konfrontiert war. Unter dem Arbeitstitel "The Berlin Project" entstand der Film an nur 15 Tagen. Gedreht wurde unter anderem am Olympiastadion, im E-Werk an der Wilhelmstraße sowie in der Strandbar Kiki Blofeld. 2011 soll der Film in die Kinos kommen. Das Besondere an ihm: Der Neunzigminüter entstand in einem Rutsch, auf Schnitte wurde weitgehend verzichtet. Einzelne Szenen sind bis zu zehn Minuten lang, in denen neben Krebitz weitere hochkarätige Darsteller wie Blerim Destani, Udo Kier und Richard Sammel zu sehen sind. Da der Thriller beinahe in Echtzeit entstanden ist, soll die Handlung besonders rasant sein: "Dieser Film hat die Geschwindigkeit eines Schnellzugs", sagt Kier, der zuletzt in Fatih Akins "Soul Kitchen" zu sehen war.Die Dreharbeiten waren Schwerarbeit. Sowohl für die Darsteller, die sich kaum einen Fehler erlauben durften, als auch für den Kameramann, der ihnen mit der Steadycam hinterher hetzen musste. Eigentlich sei Kameramann Suki Medencevic der fünfte Hauptdarsteller, sind sich die vier Schauspieler einig.------------------------------Foto: Die Herren Destani, Kier und Sammel am Set von "The Berlin Project"

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