Das ist etwas, das gute Literatur kann: Ohne langes Gefackel eine Kipperzählung abzubrennen, die sich auf zwei gespiegelten Welten zugleich ereignet, die auf beiden Seiten Spannung und Katharsis erzeugt und bei der man sich hier wie dort einfangen lässt und erleichtert ist, dass sie vielleicht doch nur in der jeweils anderen Welt stattgefunden hat. Und all dies ohne übermäßige literarische Allüren, sondern sehr direkt, brutal, nachvollziehbar und unterhaltsam.
Literatur
Hinunter mit dem Vater: „Grund“, das Romandebüt von Sylvia Wage
In humorvollem Plauderton erzählt die in Berlin lebende Schriftstellerin die Geschichte eines elfjährigen Mädchens, das jahrzehntelange Rache am Vater nimmt.
3 Min
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Eine Schippe, gut geeignet für praktische und symbolische Handlungen.
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