Nachruf

Zum Tod des Malers Hans-Otto Schmidt: Er malte das Vergängliche – zärtlich, kühl und poetisch

Der Häuser-, Straßen- und Plätze-Maler Hans-Otto Schmidt aus Prenzlauer Berg ist im Alter von 79 Jahren gestorben. Er hinterlässt eindrucksvolle Gemälde seines Berliner Kiezes.

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Hans-Otto Schmidt: „Kollwitzstraße“, 1991, Öl auf Leinwand

Hans-Otto Schmidt: „Kollwitzstraße“, 1991, Öl auf Leinwand

© Hans-Otto Schmidt

Es wird sie nie mehr jemand malen: die kahlen Brandmauern und Giebel, die grau-fleckigen Kriegslücken-Fassaden, die ruppigen, menschenleeren Plätze von Prenzlauer Berg mit den ersten Bauwagen nach dem Mauerfall. Hans-Otto Schmidt, der, wie am Donnerstag bekannt wurde, am Ostermontag, den 21. April, mit 79 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben ist, hat seinen Kiez rund um die Sredzkistraße bis hin zur Ryke-, Husemann- und Immauelkirchstraße verewigt. „Mit ruhendem Auge“, wie der Dichter und Freund Uwe Kolbe schreibt.

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