„Wir haben zuletzt im Kraftraum gepowert, um gegen Lissabon bereit zu sein. Das hat man uns angemerkt“, sagte Außenangreifer Cody Kessel zum krassen Leistungsabfall im dritten Durchgang. Am Mittwoch treten die BR Volleys in der Champions-League-Gruppenphase bei Benfica Lissabon an. Es geht um wichtige Punkte für das Weiterkommen.
Doch Trainer Banks ließ keine Ausreden gelten. „Bei allem Respekt vor einem beherzt aufspielenden Gegner hätten wir das Spiel gegen die Netzhoppers 3:0 gewinnen müssen und können deshalb nicht zufrieden sein“, sagte der 48-jährige Engländer.
Gar nicht mal unzufrieden dürfte dagegen der Kontrahent die kurze Heimreise nach Königs Wusterhausen angetreten haben. Das Team von Trainer Alejandro Kolevich mit lauter jungen Spielern aus der Region war nach verkorkstem Saisonstart schon als hoffnungsvoller Fall abgestempelt worden, hat sich aber inzwischen zu einem ernst zu nehmenden Bundesliga-Gegner entwickelt. Das Selbstvertrauen bei den Spielern wächst. „Wir wissen, dass wir auch etwas können“, sagte Außenangreifer Daniel Hähnert nach der Partie bei den Volleys.
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