Nach dem tödlichen Verkehrsunfall vor einer Woche in Berlin-Wilmersdorf, bei dem eine 23-Jährige ums Leben kam, ermittelt die Staatsanwaltschaft nun gegen einen 33-jährigen Mann. Wie die Behörde mitteilte, wurde wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ein Ermittlungsverfahren gegen den Motorradfahrer eingeleitet. Auch ein Gutachten zur Rekonstruktion des Unfalls soll angefertigt werden. Dies könne einige Monate dauern.
Bekannt ist derzeit, dass an der Anschlussstelle Schmargendorf/Konstanzer Straße am vergangenen Mittwoch ein Motorradfahrer und seine Sozia verunglückten. Wie ein Sprecher der Polizei auf Anfrage der Berliner Zeitung bestätigte, waren die beiden gegen 16.40 Uhr gemeinsam auf einem Motorrad auf der Bundesautobahn A100 in Richtung Schöneberg unterwegs, als sie plötzlich von der Straße abkamen und gegen ein Brückengeländer rasten.
Der Motorradfahrer und die Frau wurden den Angaben zufolge durch den Aufprall vom Motorrad geschleudert. Sie stürzten von der Brücke 15 Meter tief auf den Parkplatz Hoher Bogen in der Rudolstädter Straße. Die Frau erlag – trotz Wiederbelebungsmaßnahmen – noch am Unfallort ihren Verletzungen. Der Mann stürzte auf ein parkendes Auto und wurde dabei schwer verletzt. Notfallsanitäter brachten ihn in ein Krankenhaus. Wie die Polizei am Donnerstagvormittag mitteilte, schwebt er mittlerweile nicht mehr in Lebensgefahr.
Unfallvorgang noch unklar: Berliner Polizei sucht nach Zeugen
Nach Angaben der Feuerwehr Berlin erlitten zudem vier Personen, Ersthelfer und Zeugen des Unfalls, einen Schock und wurden von Rettungskräften und einem Seelsorger betreut. Die Auffahrt zur A100 an der Konstanzer Straße wurde für die Unfallaufnahme von 16.35 Uhr bis 20.35 Uhr abgesperrt.
Die Polizei Berlin fragt:
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