Die Staatliche Museen in Berlin haben ab diesem Montag ihre Preise erhöht. Die Häuser reagieren damit auf die gestiegenen Kosten, wie die zuständige Stiftung Preußischer Kulturbesitz mitteilte. Betroffen sind von der Preiserhöhung rund vier Millionen Besucher.
„Wie viele Kulturinstitutionen haben wir es zudem mit einer sehr angespannten Haushaltssituation zu tun“, sagt der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger bei einer Ankündigung im Dezember. Deshalb müssten sie die Einnahmen erhöhen und die Ausgaben reduzieren. Im internationalen Vergleich blieben Museumsbesuche in Berlin trotzdem erschwinglich.
12 statt 10 Euro: Welche Häuser sind betroffen?
Für das Altes Museum, die Alte Nationalgalerie, das Bode-Museum, die Gemäldegalerie und das Museum für Fotografie werden nun 12 statt 10 Euro fällig. Der Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, die Neue Nationalgalerie, das Neues Museum und das Pergamonmuseum (Panorama) kosten statt 12 nun 14 Euro.
Auch Kunstgewerbemuseum, Museum Europäischer Kulturen, Musikinstrumenten-Museum, Sammlung Scharf-Gerstenberg, Kunstbibliothek, Kupferstichkabinett und Schloss Köpenick verlangen jeweils zwei Euro mehr. Frei bleibt der Eintritt in der Friedrichswerderschen Kirche sowie im Ethnologischen Museum und Museum für Asiatische Kunst im Humboldt Forum.
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