Manuel Neuer
Manuel Neuer
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Das Torwartwunderkind, brauchte nie ein Lieblingsschüler zu sein, um zum besten Keeper der Welt zu werden. Naturtalent, das das Torwartspiel neu erfunden hat. Gegen die Franzosen bereits nach sieben Minute durch Antoine Griezmann gefordert: Kinderspiel. Beim Elfmeter chancenlos. Schließlich schlechtes Vorbild für Schweinsteiger und übler Fehlgriff beim 0:2. Vielleicht doch kein Torwartwunderkind?
Joshua Kimmich
Joshua Kimmich
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Lieblingsschüler von Pep Guardiola („Ich liebe diesen Jungen. Ich mag das Arbeiten mit diesen Fußballspielern, die lernen und immer weiter wollen. Er hat den Wunsch, er hat Leidenschaft, er hat absolut alles“), inzwischen auch Lieblingsschüler von Joachim Löw, weil er polyvalent ist. Als Rechtsverteidiger gegen Dimitri Payet stets gefordert, aber auch stets auf der Höhe. Brachte es fertig, Payet sein Spiel aufzuzwingen. Bestimmt schon bald Lieblingsschüler von Carlos Ancelotti.
Jérôme Boateng
Jerome Boateng
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Ebenfalls Lieblingsschüler von Pep Guardiola, hat unter dem Katalanen vor allem aus spielerischer Sicht einen nicht für möglich gehaltenen Entwicklungsschritt gemacht. Ein Mal unachtsam gegen Olivier Giroud, ansonsten in der Defensivarbeit Herr der Lage. In der Spieleröffnung allerdings bei Weitem nicht so effektiv wie gewohnt. In der 60. Minute infolge einer Oberschenkelverletzung ausgewechselt. Ein Boss mit verletzungsanfälligem Körper.
Benedikt Höwedes
Benedikt Höwedes
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Irgendwie ein bisschen zu bedauern, weil er immer noch keinen Trainer gefunden hat, der ihn zum Lieblingsschüler auserkoren hat. Okay, es gibt Joachim Löw, der bei den ganz wichtigen Spielen nicht auf ihn verzichten mag. In dem durchaus wichtigen Spiel gegen die Franzosen als Innenverteidiger eingesetzt, klärte in der 43. Minute gegen den etwas lahmen Olivier Giroud mit der bis dato schönsten Grätsche des Turniers. Findet sich vielleicht ja doch noch einer, der ihn nicht nur schätzt, sondern liebt.
Jonas Hector
Jonas Hector
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Lieblingsschüler diverser Oberligatrainer, dann plötzlich Lieblingsschüler von Joachim Löw, weil der mit Jürgen Klopps Lieblingsschüler Marcel Schmelzer nichts anfangen kann. Irgendwie steht Löw auf solide Mitarbeiter, recht viel mehr hat Hector nämlich nicht anzubieten, was gegen die Franzosen bisweilen einfach nicht genug war. Machte aus den Freiheiten, die sich über die linke Seite boten, viel zu wenig.
Emre Can
Emre Can
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Lieblingsschüler von Jürgen Klopp beim FC Liverpool, weil Can nicht nur ein feiner Techniker, sondern auch ein ziemlich robuster Kerl ist. Bekam wohl auch deshalb den Vorzug vor Julian Weigl, der der Lieblingsschüler von Thomas Tuchel ist − bis auch er eines Tages den BVB verlassen haben wird. Vor allem in der zweiten Halbzeit nicht mehr am konstruktiven Spielaufbau interessiert, vielmehr am Lucky Punch, der ihm allerdings nicht gelang.
Bastian Schweinsteiger
Bastian Schweinsteiger
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War mal Lieblingsschüler von Louis van Gaal, bis Louis van Gaal den Fehler machte, den Kapitän der deutschen Nationalmannschaft zu Manchester United zu holen. Mit gehangen, mit gefangen. Hätte er bei den Red Devils immer so gut gespielt wie im Stade Vélodrome gegen Frankreich, wäre van Gaal womöglich noch Premier-League-Trainer und José Mourinho noch immer auf der Suche nach einem neuen Job. Wusste zunächst vor allem in der Defensive zu gefallen, als geschickter Zweikämpfer und Vorempfinder − bis zu seinem Blackout in der Nachspielzeit der ersten Hälfte, als er nach einem Eckball wie das Naturtalent Neuer mit der Hand dazwischenging.
Toni Kroos
Lieblingsschüler von allen Trainern − mit Ausnahme von Jürgen Klinsmann, der aber auch irgendwie noch immer kein richtiger Trainer ist. Wollte nach der ersten Euphorie- und Angriffswelle der Gastgeber das Kommando im Mittelfeld übernehmen, was ihm allerdings auf einer etwas ungewohnten Position dieses Mal nicht gelang. Phasenweise ohne Einfluss auf den Lauf der Dinge.
Mesut Özil
Mesut Özil
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War mal Lieblingsschüler von Thomas Schaaf. Sagt Ihnen nichts? Das war mal der Trainer, der Werder Bremen durch Nicht-Coachen zu einer deutschen Meisterschaft (2004) coachte. Wie viel Schaaf in Özil steckt, lässt sich nur schwer messen, wobei der Profi des FC Arsenal in diesem EM-Halbfinals bisweilen so glücklos agierte wie Schaaf als Trainer von Hannover 96. Kaum zu sehen.
Julian Draxler
Julian Draxler
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Ehemals Lieblingsschüler von Jens Keller auf Schalke, wird wohl nie für den 1. FC Union spielen, wenngleich seine Leistung gegen am Donnerstagabend doch ziemlich zweitklassig war. Bleibt bis auf Weiteres ein Schwarz-Weiß-Spieler, ohne Grautöne, die an so einem Abend schon mal erhellende Wirkung haben können.
Thomas Müller
Thomas Müller
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Diese Europameisterschaft sollte nicht seine werden. Auch diesmal planlos statt unvorhersehbar, fahrig statt gedankenschnell, harmlos statt torgefährlich. Irgendwas ist mit dem Münchner passiert, dem das Gelingen zuvor nur so zuflog.
Shkodran Mustafi
Shkodran Mustafi
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Kam für Boateng in der 60. Minute. Lieblingsschüler von Nuno Herlander Simões do Espírito Santo, Salvador González, genannt „Voro“ Marco, Gary Neville, Pako Ayestarán Barandiarán. Sagt Ihnen nichts? Nun gut, allesamt Trainer des FC Valencia.
Mario Götze
Mario Götze (l.).
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Kam für Can in der 67. Minute. War mal Lieblingsschüler von Jürgen Klopp, inzwischen kein Lieblingsschüler mehr, sondern Problemkind. Von Löw mal richtig angeflunkert, als der Bundestrainer ihm ins Ohr flüsterte, er sei besser als Lionel Messi. So etwas funktioniert freilich nur ein Mal. In der Schlussphase als zweite Spitze eingesetzt − ohne Gefahr auszustrahlen.
Leroy Sané
Leroy Sané.
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Kam für Schweinsteiger in der 79. Minute. Ehemals Lieblingsschüler von Jens Keller auf Schalke, wird auch wohl nie für den 1. FC Union spielen. Leider, denn der 20-Jährige könnte die Eisernen mal locker in die Bundesliga führen. Von Löw viel zu spät ins Spiel, ach was, ins Turnier gebracht. Deutete in der Schlussviertelstunde an, dass ihm die Zukunft gehört. Schon bald Lieblingsschüler von Guardiola (Manchester City) oder Ancelotti (FC Bayern). Garantiert.
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