Eklat:

Eklat um Käthe-Kollwitz-Preis: Fareed Armaly will keinen Preis einer deutschen Institution

Der Künstler Fareed Armaly lehnt den Preis der Akademie der Künste ab, nennt die deutsche Kulturpolitik reaktionär und spricht von einer „Entmenschlichung der Palästinenser“.

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Der Künstler Fareed Armaly will keinen Preis „von einer Institution, die unter den kulturpolitischen Rahmenbedingungen der deutschen Regierung operiert“.

Der Künstler Fareed Armaly will keinen Preis „von einer Institution, die unter den kulturpolitischen Rahmenbedingungen der deutschen Regierung operiert“.

© courtesy of Fareed Armaly

Noch nie ist so etwas passiert, seit die Akademie der Künste Berlin alljährlich den Käthe-Kollwitz-Preis an engagierte Künstler vergibt, also von 1960 an. Wie jetzt erst bekannt wurde, lehnt der in Berlin lebende Amerikaner Fareed Armaly, Sohn libanesisch-palästinensischer Eltern, den Preis samt Preisgeld von 12.000 Euro ab. Er wolle keinen Preis von einer deutschen Institution, „von einer Institution, die unter den kulturpolitischen Rahmenbedingungen der deutschen Regierung operiert“, schrieb er bereits am 7. August 2024 in einem Brief an den AdK-Präsidenten Manos Tsangaris, aus dem die AdK am Donnerstag in ihrer Mitteilung über die Ablehnung zitierte. Fareed Armaly hat auf diese Mitteilung nun damit reagiert, dass er den gesamten Text seines Schreibens an Manos Tsangaris veröffentlichte. Denn der knappe Auszug gebe laut Armaly die wichtigsten Überlegungen zu seiner Entscheidung nicht wieder.

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