Elektroclub in Alt-Stralau

"Matrix" soll künftig das "Magdalena" betreiben

Das Team wehrt sich gegen die Schließung des beliebten Elektroclubs.

BLZ
2 Min

Der Berliner Elektroclub "Magdalena" ist nun ein Scherbenhaufen. Zumindest symbolisch. Die Betreiber der Location haben ihr zertrümmertes Logo am Dienstagabend auf der Facebook-Seite des Clubs in Alt-Stralau veröffentlicht. Und mit ihm eine Nachricht, die Fans der Magdalena traurig stimmt: der Club ist Geschichte. "Der gestrige Tag war für uns ein schwarzer Montag...", ist seit Dienstagabend in dem sozialen Netzwerk zu lesen.

Schon seit Monaten befindet sich eine der Betreibergesellschaft, die Magdalena Betriebs GmbH, in der Insolvenz. Grund dafür waren Verbindlichkeiten für den Umbau der alten Fabrikhalle.

Lange sei die Zusammenarbeit mit dem zuständigen Insolvenzverwalter gut verlaufen, heißt es in einem Statement auf Facebook. Allerdings seien Erträge anderer Gesellschaften nicht mit der insolventen Magdalena Betriebs GmbH abgerechnet worden. Damit wurde durch den Verwalter der insolventen GmbH die Rechte für den Clubbetrieb abgesprochen, heißt es darin weiter.

Am Dienstag soll ein Sicherheitsunternehmen des Insolvenzverwalters die Schlösser ausgetauscht haben, das Team der "Magdalena" soll des Geländes verwiesen worden sein.

Matrix übernimmt Location

Zwar hat sich das "Magdalena"-Team juristischen Beistand geholt, doch die Zukunft des Geländes scheint bereits beschlossen. Wie das "Magdalena" online erklärt, soll bereits am Mittwoch die Berliner Diskothek Matrix vom Insolvenzverwalter in den Besitz eingewiesen werden. "Damit sollen offenbar wieder Tatsachen geschaffen werden. Wir kämpfen weiterhin um unser Recht", kündigen die "Magdalena"-Macher an. (BLZ)

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