Ergebnisse der Obduktion
Die Staatsanwaltschaft stützt sich bei den Angaben auf die Ergebnisse der Obduktion der Leichen. Darüber hatten zunächst der RBB und der „Tagesspiegel“ berichtet. Nach derzeitigem Ermittlungsstand tötete die Mutter zunächst ihre Tochter mit einem Messer und versuchte anschließend sich selbst zu töten. Der Versuch misslang, sie überlebte schwer verletzt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Totschlags. In derselben Wohnung wurde die Leiche der 68-Jährigen gefunden.
Der Großvater der Elfjährigen war in einer anderen Wohnung in der Nähe des Tatorts schwer verletzt gefunden. Auch er soll versucht haben, Suizid zu begehen. Bislang gebe es keinen Anhaltspunkt dafür, dass der 70-Jährige an der Tötung der Enkelin beteiligt gewesen sei, hieß es. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm aber Totschlag durch Unterlassen vor. Er steht im Verdacht, von dem Vorhaben gewusst und nicht eingegriffen zu haben.
Weiteres Gutachten zur Aufklärung der Tat
Ein chemisch-toxikologisches Gutachten soll laut Staatsanwaltschaft zeigen, ob das Kind im Vorfeld Substanzen verabreicht bekam. Zu den Hintergründen der Tat äußerte sich die Behörde bislang nicht. Laut RBB haben die Familienmitglieder Abschiedsbriefe hinterlassen. Die Familie habe sich in der vergangenen Zeit immer mehr abgeschottet und aus dem Alltag zurückgezogen, hieß es von der Staatsanwaltschaft.
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