Porträt

Die jüdische Pianistin Elisaveta Blumina in Berlin: „Lassen wir das weg mit der Angst“

Die Pianistin Elisaveta Blumina ist in St. Petersburg geboren, seit langem lebt sie in Berlin. Wie sich ihr Leben seit dem 7. Oktober verändert hat.

7 Min
„Unsere Religion war die Musik“: die russisch-jüdischstämmige Pianistin Elisaveta Blumina

„Unsere Religion war die Musik“: die russisch-jüdischstämmige Pianistin Elisaveta Blumina

© Gunter Glücklich

Ich stehe noch nicht vor der Wohnungstür, da kommt es mir schon entgegen: „Möchten Sie Tee, Kaffee?“ Im Grunde ist das schon eine Kurzfassung von Elisaveta Bluminas Wesen, ihrer Schnelligkeit, Lebendigkeit, ihres Sprühens. Elisaveta Blumina, geboren in St. Petersburg, als die Stadt noch Leningrad hieß, ist eine herausragende Pianistin. 2014 wurde sie mit dem Echo Klassik ausgezeichnet, sie war in der New Yorker Carnegie Hall, in der Berliner Philharmonie, in der Hamburger Elbphilharmonie zu Gast. Gerade hatte sie dort in Hamburg ihr Debüt als Dirigentin, Ende des Monats kann man sie im Pianosalon Christophori erleben, im Januar spielt sie in der Staatsoper.

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