Fühlt sich da etwa jemand auf den Schlips getreten? Nachdem Angela Merkel jüngst in einem Interview die Rolle von Multimilliardär Elon Musk innerhalb der neuen Trump-Administration kritisiert hatte, schoss dieser jetzt zurück. Und das weit unter der Gürtellinie! Wer „Angela Merkin“ denn eigentlich sei („Who is this Angela Merkin person?“), fragte Musk auf seinem Netzwerk X. Was zunächst nach einem harmlosen Schreibfehler aussieht, birgt jedoch eine ziemlich geschmacklose Beleidigung in sich. „Merkin“ bezeichnet im Englischen eine Schamhaarperücke.
Doch was genau regt den Paypal-, Tesla-, Starlink und SpaceX-Gründer so auf? „Wenn ein Mensch wie er Eigentümer von 60 Prozent aller Satelliten ist, die im Weltraum kreisen, dann muss uns das zusätzlich zu den politischen Fragen enorm beschäftigen“, hatte Merkel in der vergangenen Woche, angesprochen auf Musk, zum Spiegel gesagt.
Während der zahlreichen Krisen in der Zeit ihrer Kanzlerschaft sei die Politik die letzte Instanz gewesen, um für Ausgleich zwischen Mächtigen und normalen Bürgern zu sorgen. „Wenn diese letzte Instanz zu stark von Unternehmen beeinflusst wird, ob durch Kapitalmacht oder technologische Fähigkeiten, dann ist das eine ungekannte Herausforderung für uns alle.“
Das ist Musks Rolle innerhalb der neuen Regierung von Donald Trump
Musk hatte sich während des vergangenen US-Präsidentschaftswahlkampfes klar zu Republikaner Donald Trump bekannt und diesen bei einer Reihe öffentlicher Auftritte unterstützt. Zudem warb er mit seiner eigenen Spendenorganisation für den mittlerweile 78-jährigen Ex-Immobilienmogul.
Als Dank soll Musk eine Stelle innerhalb der neuen Regierung bekommen und sich dort darum kümmern, Behördenausgaben zu kürzen und Bürokratie abzubauen. Bis Mitte 2026 soll sich der US-Regierungsapparat dann deutlich verschlankt präsentieren.
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