Durch Hamburgs Straßen rollen schon seit Monaten elektrische VW Busse mit der Aufschrift Moia. Das ist die VW-Tochter für autonomes Fahren. Den Elektro-Bulli ruft der Fahrgast mit dem Smartphone. Die Schiebetür öffnet sich und per Telefon checkt der Passagier ein. Am Steuer sitzt ein Sicherheitsfahrer. Der muss laut Straßenverkehrsordnung ins Lenkrad greifen, wenn Blaulicht-Autos in der Nähe sind. Prinzipiell könnten die Moia-Taxen aber ohne Fahrer durch die Straßen der Hansestadt rollen.
In der sechsjährigen Testphase in Hamburg hat VW seinen autonom fahrenden ID.Buzz so weit optimiert, dass nun die Serienproduktion beginnen soll. „Damit positioniert sich der Volkswagen-Konzern in der Spitzengruppe eines milliardenschweren globalen Wachstumsmarkts“, sagte Konzernchef Oliver Blume bei der Weltpremiere in Hamburg. „Ab 2026 machen wir nachhaltige, autonome Mobilität in großem Maßstab in Europa und den USA verfügbar.“
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VW testet Prototypen seines selbstfahrenden Elektro-Bulli in Hamburg unter dem Namen seiner Ridesharing-Tochter Moia. Schon dieses Jahr will der Konzern 10.000 dieser Robo-Taxis in Serie fertigen.
© VW/dpa