Straßenverkehr

Mehr Platz für Autos: Elsenbrücke hat bald sechs Fahrstreifen – Busspur fällt weg

Der Senat hält den angekündigten Termin ein. Das Stau-Nadelöhr zwischen der A100 in Treptow und Friedrichshain wird entschärft. Das hat Folgen für die BVG.

5 Min
Platz für die BVG: Weil nach der Eröffnung der Autobahn A100 nach Treptow die Busse im Stau stecken blieben, wurde die Busspur in der Elsenstraße im September 2025 Richtung Elsenbrücke verlängert.

Platz für die BVG: Weil nach der Eröffnung der Autobahn A100 nach Treptow die Busse im Stau stecken blieben, wurde die Busspur in der Elsenstraße im September 2025 Richtung Elsenbrücke verlängert.

© Peter Neumann/Berliner Zeitung

Für Autofahrer im Osten von Berlin gibt es eine gute Nachricht: Die Elsenbrücke zwischen Treptow und Friedrichshain bekommt mehr Kapazität. Wie angekündigt, gibt es dort ab Ende Juni drei Fahrstreifen pro Richtung. Das teilte die Senatsverwaltung mit. Doch noch immer ist ungewiss, ob und wie lange es bei den sechs Fahrstreifen bleibt. 

Lange Zeit war die Spreequerung im Schatten der Treptowers ein Nadelöhr. Für Autos, Busse, Lastwagen und Motorräder gab es nur einen Fahrstreifen pro Richtung. Im März dieses Jahres wurden daraus zwei. Spätestens zum 29. Juni sollen es drei pro Richtung werden – durchgehend bis zur Autobahn A100. Dafür verschwindet die Busspur.

„Die Verkehrssituation wird sich weiter entspannen“, hofft Arne Huhn, der in der Verwaltung von Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) den Brücken- und Ingenieurbau leitet. Bisher gibt es immer wieder Staus.

Mit einem Abo weiterlesen

Sie haben bereits ein B+ Abo?

*