Rosatom

Empörung über russische Brennstäbe in Deutschland: Herkunft allein ist kein Verbotsgrund

Die Rosatom-Genehmigung in Lingen löst Empörung aus. Doch durfte Niedersachsen sie nach jahrelanger Prüfung überhaupt ablehnen? Ein Kommentar.

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Der <a target="_blank" rel="noopener" href="https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/darf-brennelemente-fabrik-in-lingen-kuenftig-fuer-russland-produzieren,framatome-104.html">Atomausstieg</a> betraf im April 2023 auch die Abschaltung des AKW Emsland. Die Brennelementefabrik in Lingen ist weiter in Betrieb.

Der Atomausstieg betraf im April 2023 auch die Abschaltung des AKW Emsland. Die Brennelementefabrik in Lingen ist weiter in Betrieb.

© IMAGO/osnapix / Titgemeyer

Deutschland hat seine letzten Atomkraftwerke bereits Mitte April 2023 abgeschaltet, darunter das AKW Emsland in Niedersachsen. In Lingen aber werden weiterhin Brennelemente für ausländische Reaktoren produziert. Künftig sollen dort auch Brennelemente für Reaktoren russischer Bauart entstehen.

Nun wird bekannt, dass das niedersächsische Umweltministerium die Zusammenarbeit zwischen der Brennelementefabrik im emsländischen Lingen und dem russischen Staatskonzern Rosatom genehmigt hat. Künftig darf die Framatome-Tochter Advanced Nuclear Fuels dort mithilfe russischer Lizenzen, Technik und Maschinen Brennelemente für Reaktoren russischer Bauart herstellen.

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