Energie

Energiekrise trifft Europas Chemie hart: Werksschließungen steigen um das Sechsfache

Immer mehr Chemiewerke auch in Deutschland schließen, während Investitionen massiv einbrechen. Die Branche warnt vor Dominoeffekten in ganzen Produktionsketten.

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Die Stadt Leuna mit dem Chemiepark. Nach der Insolvenz von Domo Chemicals wird eine von InfraLeuna und LeunaHarze gegründete Auffanggesellschaft den Betrieb weiterführen. (Symbolbild)

Die Stadt Leuna mit dem Chemiepark. Nach der Insolvenz von Domo Chemicals wird eine von InfraLeuna und LeunaHarze gegründete Auffanggesellschaft den Betrieb weiterführen. (Symbolbild)

© Jan Woitas/dpa

Werksschließungen in Europas Chemieindustrie explodieren: Laut neuen Branchendaten haben sie sich in nur vier Jahren versechsfacht. Der Iran-Krieg verschärft die Krise nun zusätzlich.

Darüber berichtet die Financial Times (FT) unter Berufung auf Daten des europäischen Chemieverbandes Cefic. Demnach verlor Europas Chemieindustrie zuletzt fast zehn Prozent ihrer Produktionskapazitäten. Direkt betroffen seien rund 20.000 Arbeitsplätze. Die Investitionen in Europas Chemiesektor brachen allein im vergangenen Jahr um mehr als 80 Prozent ein.

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