Das geplante Entertainment-Viertel um die Mehrzweckhalle am Ostbahnhof nimmt Formen an. Als erstes werde bis 2018 ein Kino gebaut, teilte die Anschutz Entertainment Group am Mittwoch mit. Das Unternehmen, dem auch die O2World gehört, entwickelt gemeinsam mit Mercedes Benz das Ausgehviertel, für das insgesamt vier Gebäude geplant sind. In einem soll die „Music Box“ entstehen, mit 4000 Plätzen die „kleine Schwester“ der Großarena. Dort können Konzerte, Theater, Musicals und Galas stattfinden.
Darüber hinaus wird es noch zwei weitere Hotels geben – und das Großkino, das jetzt den Anfang macht. Das neue Kino, das von der Odeon/UCI-Gruppe betrieben wird, soll 14 Säle haben. Auf zwei Etagen gibt es Platz für 2500 Gäste. Geplant ist unter anderem ein Premierensaal mit besonders großer Leinwand, wie es heißt, dazu weitere sogenannte Premiumsäle, die sich durch einen besonderen Sitzkomfort auszeichnen – von VIP-Ledersesseln und Bedienung am Platz ist die Rede.
Sogar zu den Filmen, die am Ostbahnhof dann laufen, gibt es schon Auskunft: Neben Blockbuster-Streifen soll ambitionierte Filmkunst gezeigt werden, außerdem Liveübertragungen von Konzerten, Opern und Sportevents. Zunächst einmal wird sich aber die dortige Großhalle verändern: Ab dem 1. Juli wird sie Mercedes-Benz-Arena heißen. Statt Blau wird dann außen wie innen Anthrazit-Grau vorherrschen.
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