Erfundener Flüchtlingstod

Polizei: Lüge des Flüchtlingshelfers keine Straftat

Halb Berlin schüttelt den Kopf über die von einem Lageso-Helfer erfundene Geschichte eines toten Flüchtlings. Strafbar ist so eine Lüge allerdings nicht, wie die Polizei klar stellt.

BLZ
1 Min

Der Berliner Flüchtlingshelfer hat mit der Lüge über den Tod eines Asylbewerbers wohl keine Straftat begangen. „Er hat keinerlei Tatbestände erfüllt“, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag in Berlin. Der Mann hatte bei Facebook behauptet, ein Flüchtling sei gestorben, nachdem er zuvor tagelang vor dem Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) warten musste. Später sagte er der Polizei, er habe den Fall nur erfunden.

Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) hatte gefordert, „rechtliche Konsequenzen gegen den Urheber dieses Lügengebildes“ zu prüfen. Die Polizei ermittelt nach eigenen Angaben aber nicht in diese Richtung. (dpa)

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