Erhöhung von 10 auf 30 Euro

Berliner Lehrer sollen teurere Geschenke annehmen dürfen

Nachdem eine Berliner Lehrerin 4000 Euro Strafe für das Annehmen eines zu wertvollen Schülergeschenks zahlen musste, will Bildungssenatorin Sandra Scheeres die Regelung nun überarbeiten. Lehrer sollen künftig 30 statt nur 10 Euro teure Geschenke annehmen dürfen.

Martin Klesmann
2 Min
Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD).

Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD).

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Der Fall der 200 Euro teuren Loriot-Figur, die eine Berliner Lehrerin annahm und deshalb 4000 Euro Strafe zahlen musste, sorgte für eine landesweite Debatte. Denn erlaubt sind nur Geschenke bis 10 Euro. Jetzt gibt es Neuigkeiten. Lehrer sollen Geschenke bis zu 30 Euro annehmen dürfen.

Künftig sollen Lehrer Geschenke im Wert von bis zu 30 Euro annehmen dürfen. Einen solchen Vorschlag lasse sie erarbeiten, kündigte Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) an. Das werde si der Innenverwaltung und der Anti-Korruptionsstelle vorlegen. Derzeit gilt die Obergrenze von 10 Euro, weshalb eine Lehrerin wegen einer 200 Euro teuren Loriot-Figur Ärger mit der Justiz bekam.

Ursprünglich sollte Innensenator Frank Henkel (CDU) die Ausführungsvorschrift Belohnungen und Geschenke für alle Landesbediensteten überarbeiten. Also etwa auch für Feuerwehrleute. Doch Henkel wollte keine generelle Anhebung der 10-Euro-Obergrenze.

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