Guten Morgen, hatten Sie ein schönes Wochenende? Es war ja nun wirklich genug los in der Stadt. Mehr als 20.000 Besucher stürmten die Museen, weil sie in der Nacht geöffnet hatten. In Neukölln und Schöneberg knutschten die Lesben und Schwulen – und wer sonst noch Lust hatte – herum und protestierten damit gegen Homophobie.
Männer mit merkwürdigen Bärten und auf Klappfahrrädern stimmten auf den Velothon ein. Und dann waren da noch die Fußballfans, die schon am Samstagvormittag versuchten, die Stadt in schwarz-gelb oder weiß-rot zu dominieren. Und das waren jetzt nur die absoluten Großereignisse der vergangenen zwei Tage.
Kulturhauptstadt: Etwa 20.000 Menschen waren am Sonnabend bei der Langen Nacht der Museen unterwegs. 80 Museen und Gedenkstätten hatten geöffnet. Das Alte Museum (Foto) besuchten etwa 3500 Menschen.
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Final-Filmer: US-Schauspieler Tom Hanks hat sich am Sonnabendabend auf der VIP-Tribüne das DFB-Pokalspiel im Olympiastadion angesehen und dabei Handy-Fotos gemacht. Der Hollywood-Star dreht zurzeit mit Tom Tykwer (links) in Berlin.
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Männerküsse: Am Sonnabend war der Internationale Tag gegen Homophobie. Mehrere tausend Menschen haben in Berlin gegen Schwulenfeindlichkeit demonstriert. Der Protestmarsch zog vom Wittenbergplatz zum Alexanderplatz. Überall wurde geknutscht.
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Kein Spielzeug: Am Sonntag war auch Internationaler Museumstag. Das Alliiertenmuseum hatte erstmals sein Depot geöffnet und zeigte gepanzerte Fahrzeuge.
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Letzte Chance: Der Kinderzirkus Cabuwazi lud Besucher auf seine Gelände am Ostbahnhof in Friedrichshain ein. Denn von dort muss der Zirkus bald verschwinden.
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Guten Hunger: Schauspieler Heinz Hoenig verkaufte am Sonntagmittag Steckrübensuppe aus der Feldküche für die Besucher im Theater des Westens. Beim Tag der offenen Tür konnten Gäste hinter die Kulissen des aktuellen Theaterstücks „Gefährten“ schauen.
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Komischer Vogel: Nein, ein fliegendes Pferd gehört zur Schau „Unsere Tiere“ im Tieranatomischen Theater, erstmals dabei in der Langen Nacht der Museen.
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Toleranter Zug: Eine jüdische Parade für Frieden und Toleranz startete am Sonntagnachmittag am Olivaer Platz anlässlich des jüdischen Feiertages Lag baOmer.
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Auswärtsspiel: Gelb und rot leuchtete die Stadt am Wochenende. Tausende Bayern- und Borussia-Fans kamen zum DFB-Pokalfinale. Dortmund-Fans trafen sich am Breitscheidplatz, manche fuhren mit dem Dampfer auf der Spree. Die Laune war da noch prächtig.
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Nur mit Bart: Die Meisterschaft im Klappradfahren gehört zum lustigen Teil des Radrennens Velothon. Alle Teilnehmer müssen einen Bart tragen. An den weniger spaßigen, weil verregneten Rennen am Sonntag nahmen mehr als 13.000 Sportler und 120 Profis teil.
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Unsere Umfragen und Recherchen zu diesen Ereignissen haben zweierlei ergeben: Es waren meist Touristen, die sich hier ins Gewimmel gestürzt haben und es hat ihnen ausnehmend gut gefallen. Na ja, die Dortmunder Fußballfans hatten sich ein besseres Ende erhofft, aber den Pokal kann ja nur eine Mannschaft mit nach Hause nehmen.
Zweites Ergebnis unserer unrepräsentativen Umfrage vom Wochenende: Die Berliner haben es eher ruhig angehen lassen. Es ist einfach zu viel los in dieser Stadt, um jedes Wochenende beim Erlebnis-Hopping mitzumachen. Für alle, die lieber im Garten die Füße hochgelegt haben oder einfach nur mal ausschlafen wollten, haben wir eine kleine Zusammenfassung des Wochenendes zusammengestellt, was Sie alles verpasst – oder sich erspart haben.
Denn auch am kommenden Wochenende geht es wieder rund in der Hauptstadt. Etwa auf den Publikumstagen der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA). Dann donnern Eurofighter und Tornados über Berlin. Kann ja nicht jedes Wochenende so ruhig wie das vergangene sein, nicht wahr?
Nur mit Blut: Die Idee für den Zombie Run kommt aus den USA und zieht vor allem Leute an, denen Fitnessstudio und Joggen im Park zu langweilig geworden sind. Aber auch Zombiefans sind dabei und Karnevalisten wie das Brautpaar Erkan und Nuri.
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