Der Zeitung zufolge geht es um eine Konferenz des russischenKreml-Kritikers Michail Chodorkowski Ende April in Berlin, an der die beiden Frauen teilgenommen hatten. Die Symptome einer Betroffenen könnten aber bereits vor der Konferenz aufgetreten sein, hieß es im Bericht - sie habe sich in die Berliner Charité begeben. Die zweite Betroffene habe die Vermutung geäußert, vergiftet worden zu sein.
Der bekannteste Gegner von Kremlchef Wladimir Putin, der Oppositionspolitiker Alexej Nawalny, war im Sommer 2020 bei einer Reise nach Sibirien mit dem Nervenkampfstoff Nowitschok vergiftet worden. Er wurde damals in der Berliner Charité behandelt. Laut dem Investigativnetzwerk Bellingcat steckte der russische Geheimdienst FSB hinter der Vergiftung. Der Kreml wies die Vorwürfe zurück.
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