Im November 2025 trat Alexander Eichwald, 31, beim Gründungskongress der AfD-Jugend „Generation Deutschland“ in Gießen ans Mikrofon. In blauem Sakko, mit rollendem „R“ und fahrigen Handbewegungen imitierte er in Tonfall, Gestik und Wortwahl Adolf Hitler und löste damit international Verwirrung aus. Ein AfD-Mann im Saal fragte laut, ob er ein V-Mann des Verfassungsschutzes sei. Seither kursieren die abenteuerlichsten Deutungen: eingeschleuster Spitzel, getarnter Antifa-Aktivist, Böhmermann-Troll, „Hitler 2.0“.
Interview
Erst imitiert er Hitler, jetzt wirbt er für das BSW: „Vielleicht braucht unser Land Politiker wie mich“
Seit seiner bizarren Rede beim AfD-Jugendkongress rätselt Deutschland über Alexander Eichwald. Im Interview erklärt er seine Strategie, seinen Streit mit der AfD und was als nächstes kommt.
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Alexander Eichwald bei seiner umstrittenen Rede auf dem Gründungskongress der AfD-Jugend „Generation Deutschland“ in Gießen.
© AFP