Erste gütliche Einigung

Klage-Front gegen Microsoft bröckelt

BLZ
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WASHINGTON, 13. Juli. Im Kartellverfahren gegen den US-Softwaregiganten Microsoft hat ein erster der klagenden 19 Bundesstaaten das Handtuch geworfen. Der US-Bundesstaat New Mexico einigte sich unter Verweis auf das zwei Wochen zurückliegende Berufungsurteil gütlich mit dem Konzern von Bill Gates. "Wir haben erreicht, was wir erreichen wollten", erklärte die Justizministerin von New Mexico. Die Vereinbarung sieht vor, dass Microsoft sämtliche Gerichts- und Anwaltskosten übernimmt, die dem Bundesstaat in dem seit drei Jahren laufenden Rechtsstreit entstanden sind.Unzureichende ZugeständnisseDer Justizminister des US-Bundesstaates Iowa erklärte, das Ausscheren von New Mexico habe keinen Einfluss auf die Haltung der anderen 18 Bundesstaaten und des District of Columbia. Die Zugeständnisse des Konzerns, die Verknüpfung zwischen den Betriebssystemen der Windows-Familie und dem Navigationsprogramm Internet Explorer zu lockern, reiche nicht aus. Ein Microsoft-Sprecher betonte, der Konzern strebe auch mit anderen Staaten eine außergerichtliche Lösung an. (AFP)

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