Mit dem öffentlichen Gelöbnis wollten alle Beteiligten unterstreichen, dass die Bundeswehr als Parlamentsarmee in die Mitte der Gesellschaft gehöre, erklärte Seibeld vorab. „Dies gilt vor allem in Zeiten, in denen sie sicherheitspolitisch wieder eine größere Rolle spielt.“ Der Vorsitzende der Linksfraktion im Parlament, Carsten Schatz, kritisierte die Veranstaltung hingegen als „Beitrag zur Remilitarisierung der Gesellschaft und des öffentlichen Lebens“.
Das Gelöbnis ist Teil einer Themenwoche „75 Jahre Grundgesetz“. In deren Rahmen ist am Donnerstag unter freiem Himmel zwischen Bundestag und Kanzleramt ein Staatsakt geplant. Ab Freitag wird im Regierungsviertel dann ein dreitägiges Demokratiefest gefeiert.
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