Flugobjekte

„Es ist an der Zeit“: Pentagon veröffentlicht neue UFO-Akten

Das US-Verteidigungsministerium veröffentlicht Akten zu unbekannten Flugobjekten. Was ist in den Dokumenten zu sehen?

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Das Pentagon veröffentlicht Dokumente über unbekannte Flugobjekte.

Das Pentagon veröffentlicht Dokumente über unbekannte Flugobjekte.

© Patrick Semansky/AP/dpa

Das US-Verteidigungsministerium hat am Freitag Unterlagen zu unidentifizierten Flugobjekten (UFOs) und unerklärten Phänomenen veröffentlicht. Das Pentagon teilte auf seiner Website insgesamt 162 Akten des Verteidigungs- und Außenministeriums, des FBI und der Nasa, wie der Sender CBS berichtet. Weitere Akten sollen fortlaufend veröffentlicht werden, sobald sie freigegeben werden, heißt es auf der Website.

Enthalten sind laut CBS Fotos, Augenzeugenberichte und Schilderungen von Sichtungen ungeklärter Objekte, in der Form von 120 PDFs, 28 Videos und 14 Bildern. Bei vielen Fotos handele es sich um Aufnahmen von Objekten am Himmel, die von Militärflugzeugen gefilmt wurden, andere wurden von Nasa-Astronauten beobachtet. Ein 2023 in Griechenland aufgenommenes Video soll ein Objekt zeigen, das mehrere 90-Grad-Wendungen bei etwa 130 km/h vollzogen haben soll, hieß es laut CBS in den Dokumenten.

Hegseth: Akten heizten „berechtigte Spekulationen“ an

Auch eine FBI-Akte mit Berichten über unidentifizierte Flugobjekte zwischen 1947 und 1968 ist Teil der Dokumente. Diese sei laut CBS bereits in Teilen bekannt, enthalte nach Pentagon-Angaben nun aber weniger Schwärzungen und neu freigegebene Seiten. 108 der Akten enthalten dem Bericht zufolge Schwärzungen. Das Pentagon begründete dies laut CBS damit, Informationen über Regierungs- und Militäreinrichtungen sowie die Identität von Augenzeugen schützen zu wollen.

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte, die Akten hätten „seit jeher berechtigte Spekulationen angeheizt“. „Es ist an der Zeit, dass das amerikanische Volk sich selbst ein Bild davon macht“, schrieb er in einem Beitrag auf X.

Trump hatte Freigabe der Akten angeordnet

Trump hatte die Freigabe im Februar auf seiner Plattform Truth Social angeordnet und Behörden aufgefordert, Unterlagen zu „außerirdischem Leben“ und unidentifizierten Flugobjekten zu veröffentlichen. Anlass waren laut CNN auch Aussagen von Ex-Präsident Barack Obama in einem Podcast. Obama hatte demnach gesagt, dass Aliens „echt sind, ich sie aber nicht gesehen habe“. Später stellte er klar, während seiner Amtszeit keine Beweise für Kontakte mit Außerirdischen gesehen zu haben.

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