Ein kürzlich im WDR-„Morgenmagazin“ ausgestrahlter Beitrag zeigte ein beklemmendes Szenario: In Duisburg macht der mobile Escape-Room „Unbekanntes Unbehagen“ Station, ein Projekt der Flüchtlingshilfe Bonn. Darin werden die Teilnehmer mit einer fiktiven Realität konfrontiert. Persönliche Gegenstände wie Handy und Schuhe werden ihnen abgenommen, Anweisungen in einer fremden Sprache erteilt, sie werden nummeriert und fotografiert.
Leid zum Anfassen
Flucht als Escape-Room – die Perversion der gespielten Empathie
Ein preisgekröntes Projekt lädt dazu ein, Flucht nachzuspielen. Doch was als Sensibilisierung gedacht ist, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als perverse Selbstinszenierung einer saturierten Gesellschaftsschicht.
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